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Kurzurlaub bei Céline und Kevin in Wien - ein Gastartikel von René und Gaby Stüssi

Bereits die Anreise war ein kleines Abenteuer im ziemlich engen Schlafwagenabteil. Zum ersten Mal machten wir eine Reise im Schlafwagen, Einstieg 22:30 Uhr, Sargans Ankunft in Wien 07:50Uhr.

Wir genossen kurz vor Wien ein Frühstück im Zug, das im Zweierabteil serviert wurde. Für Gaby war es der erste Besuch in Wien, ich war als 2-3jähriges Kind schon da, meine Mutter kommt ursprünglich von Wien, aber ich erinnere mich nicht mehr daran. Nach dem Einchecken in unserem Motel One Wien, fuhren wir zu den beiden Weltreisenden in ihr kurzfristiges Zuhause in Wien. Danach begaben wir uns zusammen zu einem Wienerfrühstück, die beiden hatten ein Lokal im Zentrum ausgesucht.




Anschliessend schlenderten wir in die Innenstadt Richtung Wiener Hofburg wo wir einen Besuch des Sissi Museums machten. Die Silberkammer (Geschirr, Besteck, Gläser u.s.w ) sowie die originalen Amts- und Wohnräume von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth (Sissi) waren hier zu bewundern. Da fiel Gaby ein, dass wir auch noch so wunderbar verziertes, vergoldetes Geschirr bei uns zu Hause in der Vitrine lagert (welches nach der Heimkehr von Wien sofort hervorgegraben wurde).Natürlich frönten wir auch den Leckereien von Wien, so versuchten wir beim Kaffee Sacher und beim Kaffee Mozart einen Platz zu bekommen, vergebens, die Leute standen bereits auf der Strasse an für einen Platz! So nahmen wir das Dessert im Kaffee an der Oper ein, wo der Andrang auch gross war, aber durch unsere Geduld beim Warten bekamen wir dann doch einen Platz, wo wir „feine“ Sachen versuchten.


Als nächstes war der Prater unser Ziel, wo wir die wenigen Bahnen und Attraktionen die offen waren, bestaunten. So blieben wir auch zum Nachtessen (bei Stelze und Bier) im Prater, wo wir wieder gut und genug assen. Anschliessend trennten wir uns und Gaby und ich liefen quer durch Wien die 6km zu unserem Hotel retour.


Am Morgen nach dem ausgezeichnetem Frühstück im Hotel, fuhren wir mit der U-Bahn zum Schloss Schönbrunn, wo wir einen ausgedehnten Spaziergang machten bis zum Aussichtspunkt an der Gloriette. Oben angekommen sah man über das Schloss Schönbrunn und Wien.





Beim Kaffee im Schlossgarten trafen wir die zwei Weltenbummler dann wieder. So fuhren wir gemeinsam zum Naschmarkt, wo wir den Markt abliefen und einen Apero in einer der vielen Essgelegenheiten genossen und uns an den Hunderten von Ständen amüsierten. Die Suche nach einem guten Lokal für das Nachtessen war nicht so einfach, da viele schon überfüllt oder nicht nach unserem Geschmack waren. So fuhren wir in ein Wienerquartier in ein Restaurant wo wir wieder „Wienerkost“ bekamen. Nach der Verabschiedung liefen Gaby und ich wieder durch die Wienernacht zu unserem Hotel, wieder ca. 4km wo wir die verschiedenen Quartiere bestaunen konnten.


Am letzten Tag unseres Aufenthaltes kamen Céline und Kevin zu uns ins Hotel ins gemeinsame Frühstück. Da das Wetter auch nicht mehr das Beste war, kamen wir um einen erneuten Museumsbesuch nicht drum herum. Naturhistorisches Museum mit Gesteinen, Tieren, einer Sonderausstellung vom Mond u.v.m. Nach über 4 Stunden hatten wir es dann gesehen und waren auch ziemlich müde.




Das letzte gemeinsame Nachtessen nahmen wir wieder in einem Lokal in einer Seitengasse ein. Ja und dann kam schon der Abschied von Céline und Kevin. Wir fuhren zu unserem Hotel, wo wir unser Gepäck abholten. Da wir wiederum den Schlafwagen gebucht hatten, konnten wir in die SBB-ÖBB-Lounge gehen, wo es vor der Abfahrt etwas zum Trinken und Naschereien gab. Für die Fahrt nach Hause im Nachtzug erhielten wir ein Upgrade, so hatten wir eine Dusche und WC im Abteil. Natürlich durfte das Frühstück am Morgen nicht fehlen. Montagmorgen nach 10:00 standen wir wieder Zuhause. So gingen drei kurzweilige Tage schnell vorbei.


Das Fazit der Reise ist, dass drei Tage einfach zu kurz sind um Wien zu sehen, auch wollten wir mit Céline und Kevin über ihre Reise plaudern. Also irgendwann nochmals nach Wien, Frühling oder Herbst.

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