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Vom 26. Juni bis am 27. September 2019 habe ich als Physiotherapeutin in einem Krankenhaus in der kleinen Stadt Jimma in Äthiopien gearbeitet. Mein Einsatz zusammen mit Falk Nessenius, lief über die Stiftung "Schweizer Chirurgen in Äthiopien" und dem Projekt GOSTAR. Meine Highlights: - eine 4-tägige Wanderung im Simien Mountain Nationalpark (inkl. der Besteigung eines 4000er, leider jedoch am 11 Uhr Morgens immer ohne Aussicht) - das äthiopische Silvester und Neujahr in Addis Abeba feiern (ja, Äthiopien ist etwas eigen und hat eine eigene Zeitrechnung sowie einen eigenen Kalender; ihr Jahr beginnt am 12. September und sie schreiben jetzt das Jahr 2012) - die unglaubliche Gastfreundschaft der Äthiopier, die jederzeit zusammen Kaffee (Bunna) trinken oder das traditionelle Essen (Injera) vom gleichen Teller teilen wollen - Tanzen in den Clubs (wo mindestens die Hälfte der Songs äthiopisch sind, meistens von Liebe oder Äthiopien handeln; wozu sehr traditionell, von uns "chicken dance" genannt, getanzt wird und wo mindestens die Hälfte aller Tanzenden Männer sind)




Nicht so toll: - die tragischen Schicksale vieler unserer Patienten und Patientinnen, die mich nicht ganz kalt gelassen haben - die nervigen Kinder, die ständig mit "you you money money" angerannt kamen, wovon die meisten selbst gar nicht zu verstehen schienen, was sie da plapperten Während meiner drei Monate in Äthiopien genoss Kevin den Luxus der Schweiz noch etwas. Über seinen spontanen Besuch Mitte August habe ich mich riesig gefreut. Von da an war es dann auch nicht mehr so lange bis Ende September, wo er mich in Jimma abholen kam, damit wir uns gemeinsam ins grosse Abenteuer stürzen konnten.

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Ja, ich hatte in Südafrika einen ganz klaren Favoriten, an dem ich mich stundenlang aufhalten konnte. Schon von Beginn an war ich schliesslich am Ausschau halten nach Walen, da immer noch Walsaison war. Und da die Gardenroute eigentlich bekannt ist für perfekte Walsichtungsorte, habe ich natürlich nicht locker gelassen und gefühlt die ganze Küste von Kapstadt nach Durban nach Walen abgesucht. Leider erfolglos. Aber dafür habe ich meinen Lieblingsplatz gefunden, und zwar in Hermanus. Rauhe Küste, grobe Felsen woran die Wellen brechen konnten, und ein starker Wind. Ich konnte einfach stundenlang dort sitzen, am liebsten mit einem grossen Cappuccino, und den Wellen beim Brechen zuschauen, zwischendurch eine Robbe beim Spielen beobachten und den Wind in meinen Haaren geniessen, ständig mit der kleinen Hoffnung, in der Ferne (oder Nähe) einen Wal zu entdecken...

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